Malutensilien

Der Wille war da. Wirklich. Ich hatte alles dabei, wovon ich glaubte, dass ich es gebrauchen könnte. Mein extra angelegtes Urlaubs-Sketchbook,  Bleistift, Pigmentliner, Farbstifte und Ideen, was ich alles zeichnen möchte. Angefangen vom Zimmer, dem Balkon und der Aussicht …
Und was habe ich gezeichnet? Nichts! Nullkommanix!

Woran es lag? Ich denke, ich bin es einfach nicht gewohnt, immer und überall zu zeichnen. Ich bin auch nicht allein unterwegs und es fällt mir nicht leicht, etwas aus dem Ärmel zu schütteln und aufs Papier zu zaubern. Ich brauche dafür Zeit, Konzentration und mein Perfektionismus würgt mir auch ständig eins rein.

Skizze Salzburg
So habe ich nachgearbeitet. Aber das fiel mir auch nicht leicht. Einzig brauchbar ist die Skizze von der Festung Hohensalzburg von einem Foto. Statt zu zeichnen habe ich viel in mein Buch hineingeklebt und dafür Prospekte zerschnitten. Auch Eintrittskarten habe ich eingeklebt. Hätte ich zeichnen können – oder nicht. Zuviel Wollen ist auch nicht gesund.

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Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich irgendwo in der Stadt sitze und vor mich hin male wie dieser Maler in Salzburg.
Er hat gleichzeitig an drei Bildern gearbeitet.

Ich stand hinter ihm und habe ein wenig zugesehen und ihn beneidet. Um seine Fähigkeit zu malen und darum, einfach so in dem Touristenrummel zu sitzen und zu arbeiten.

Ob ich auch irgendwann einmal in der Stadt sitze und etwas zeichnen werde?

Maler
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