Gefühle & Sehnsucht
Abschied
Du gehst
Zurück bleibt
Die Sehnsucht
Der Schmerz
In meinem Körper
Es bleiben
Wehmut
Dein Geruch
Du in meinem
Herzen
Versteh ich nicht
Wenn ich etwas sage,
Du verstehst nicht.
Was immer ich sage,
Du verstehst nicht.
Wie ich etwas sage,
Du verstehst nicht.
Wann ich etwas sage,
Du verstehst nicht.
Warum ich etwas sage,
Du verstehst nicht.
Warum gehst du dann nicht?
Versteh ich nicht.
Leere
Allein.
In mir eine grenzenlose
Leere.
Du bist nah
und doch so fern.
Lass mich
nicht allein.
Hilf mir über die
Einsamkeit hinweg.
Nimm die Leere
aus meinem
Herzen.
Für immer.
Aberglaube
Du hast nicht gewusst,
Wie ich fühle.
Du wolltest es nicht wissen.
Du hast nicht gesehen,
wie ich leide.
Du wolltest es nicht sehen.
Du hast nicht gehört,
wie ich weine.
Du wolltest es nicht hören.
Du hast nicht geglaubt,
dass ich gehe.
Du wolltest es nicht glauben
Du hast nicht gedacht,
Dass ich es schaffe.
Du wolltest nicht daran denken.
Aber du hast geglaubt,
Ich komme reumütig zurück.
Aberglaube.
Für Dich
Ein Lächeln von dir
sagt mir mehr als jedes Wort.
Ein Blick von dir
Lässt mich erschauern.
Ein Streicheln deiner Hände
Gibt mir ein Gefühl der Geborgenheit.
Wenn du mich in deinen Armen hältst,
Möchte ich die Augen schließen,
Sie nie mehr öffnen
Und nur noch an dich denken.
Deine sanften Lippen
Erwecken Leidenschaft in mir,
Es erwacht der Wunsch
Mit dir zu verschmelzen,
Eins zu werden mit dir,
Mich nie mehr von dir zu lösen.
Seelenschmerz
Noch immer rührst du an mein Herz,
noch immer tötet mich der Schmerz.
Stunde um Stunde liege ich wach,
fühle mich hilflos, unendlich schwach.
Tränen spüre ich im Gesicht,
bin wieder aus dem Gleichgewicht.
Die Vergangenheit lässt mich nicht los,
es erscheint mir alles hoffnungslos.
Ich möchte mit dir zusammen sein,
doch du lässt mich erneut allein.
Du lebst mit mir in deiner Phantasie,
aber ändern wirst du dein Leben nie.
Nur ein Traum
Warm flackert das Feuer im Ofen.
Du schaust mich an,
das Kerzenlicht
schimmert in deinen Augen.
Du nimmst mein Gesicht in deine Hände,
du küsst mich auf die Stirn,
die Nase, den Mund…
Ich schmecke deine Lippen,
fühle deine Haut.
Dein Herzklopfen erzählt mir von schönen
vergangenen Stunden.
Sehnsüchtig höre ich zu.
Tränen sammeln sich in meinen Augen
vor lauter Glückseligkeit.
Die Kerzen verlöschen.
Das Feuer im Ofen ist aus,
es ist kalt.
Ich suche Dich im Haus.
Ich spüre Deine Wärme,
Deine Zärtlichkeit.
Dein Geruch liegt noch in der Luft.
Ich bin allein.
Du bist gegangen.
Es war wohl nur ein Traum.
© Vera Gold