Die meisten Menschen, die ich kenne, mögen den Winter nicht. Sie schwärmen vom Sommer, wenn alles grün und es warm oder heiß ist.
Ich gebe zu, mir gefällt es natürlich auch, wenn es (nicht zu) warm ist, es im Garten blüht und ich mich viel im Freien aufhalten kann.
Aber so ein richtig schöner Wintertag mit Schnee und Kälte hat doch auch was, oder nicht? Wenn der Schnee leise vom Himmel flockt und die Welt wie mit einer weißen Wolldecke zudeckt. Wenn es ruhig wird, die Geräusche wie durch einen Wattebausch an mein Ohr dringen und der Schnee bei jedem Schritt knirscht.

Erlauzwieseler See im Winter
Die Rabenvögel schreien, als Vertreter für die kleineren Singvögel, die noch im Wintermodus sind und in Scharen in meinem Garten die Futterhäuschen aufsuchen. Auch die Krähen landen ab und zu im Garten und wollen sich am Futter bedienen und sich am liebsten die Meisenknödel schnappen.

Krähe auf dem Dach

Ja, gut, so schön ist der Winter natürlich nicht immer und schon gar nicht überall. Wenn es friert und frostig ist, ist der Winter auch fein. Wenn er aber so halbherzig daher kommt und ich Mitte Januar schon die ersten Zecken von einem meiner Kater abflücken darf, dann ist der Winter kein richtiger Winter und kann sich langsam schleichen.

Ich finde es schön, wenn jede Jahreszeit zum Zuge kommt und sich von den anderen abgrenzt. Ich könnte nie dort wohnen, wo es immer warm ist. Ich brauche Sonne, Regen, Schnee, alles zu seiner Zeit.

Wenn kalte Winde uns zu Tränen rühren,
der Schnee unter unseren Schuhen knirscht,
die Raben schreien, weil wir sie stören
dann ist das meine liebste Zeit.

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