DSGVO – kein Blog mehr – offline oder weitermachen?

Was soll ich sagen? Auch mich hat, wie so viele andere Mitblogger, die DSGVO beschäftigt. Und die Frage: Warum tu ich mir das an? Soll ich auch aus dem Internet verschwinden? Einige Blogger habe ich gehen sehen, sie haben ihre Webseiten, Blogs und auch Shops gelöscht. Wo führt das denn bitte hin?

Ich habe schon immer (seit 2006) ein Impresssum gehabt, so wie es sich gehört. Auch den Datenschutz habe ich geachtet, so weit das in meiner Macht steht. Es ist ja klar, dass ein Kommentator seine Mailadresse angeben muss, die allerdings nur mir angezeigt wird und nicht beim Kommentar erscheint. Schließlich bin ich für mein Blog verantwortlich und müsste mich evtl. mit einem Kommentator auseinandersetzen.

Manches ist sehr sinnvoll, anderes finde ich übertrieben. Dass Cookies genutzt werden, das weiß doch mittlerweile auch jeder Internetnutzer, oder nicht? Muss man da immer diese Hinweise zum Anklicken machen? Ich hatte es so eingerichtet, dass ich den Hinweis anzeige und den Nutzer darauf hinweise, dass er beim Scrollen automatisch zustimmt. Da musste er nicht extra anklicken. Aber ob das datenschutzkonform ist? Ich weiß es nicht und habe es geändert. Auch bei mir muss jetzt geklickt werden. Ja, tut mir Leid.

Und dann habe ich auch mit dem Gedanken gespielt, das Handtuch zu werfen und nur noch auf Social Media zu posten. Aber Hallo!? Da bin ich auch für die Daten verantwortlich und habe dort nichts unter Kontrolle.
Außerdem: Wenn die Social Medien irgendwann verschwinden sollten – mein Blog bleibt!

Also mache ich weiter. Mehr noch: Mein Blog wird sich verändern (wieder einmal). Das hat allerdings gute Gründe.
Ich benutze hier im Theme einen DIVI-Builder. Das gibt es bei manchen Themes, aber auch als Plugin. Eigentlich ist das eine tolle Sache. Damit kann ich meine Beiträge gestalten wie ich möchte. Ich kann es problemlos in mehrere Spalten aufteilen,  Bilder und Texte einfacher arrangieren und viele verschiedene Dinge mehr.
ABER … ich kann dann nie mehr das Theme ändern, weil ohne Divi-Builder erscheinen nur die Shortcodes und die Beiträge müssen alle mühsam überarbeitet werden. Arrrghhh – das kreiselt schon lange in meinen Gedanken.
Und wer weiß, wie sich die Themes in der Zukunft verändern werden, was Neues erfunden wird? Responsive gab es früher auch nicht und die Layouts haben sich total verändert.
Ein paar andere Dinge liefen auch nicht rund im Blog. Und ein anderer Grund ist, dass die Artikelbilder unscharf sind. Ist mir nie aufgefallen, das scheint erst nach dem Theme-Update so zu sein.
Außerdem wollte ich den Kreativ-Bereich auslagern. Ich habe zwar eine hübsche Trennung auf dem Blog zwischen Kreativ und Alltag. Aber das Handling ist mir zu kompliziert geworden.

Deshalb wird es hier bald zu Veränderungen kommen und das Blog geht für eine Weile in den Wartungsmodus. Das Kreativ-Blog ist schon fertig. Aber das kann erst online gehen, wenn ich die Beiträge hier gelöscht habe. Sonst habe ich doppelten Content. Es wird dann wieder eine Weile dauern, bis man mich im großen WWW gefunden hat, aber das kann ich dann auch nicht ändern.

So, wann ich die Änderungen mache, weiß ich noch nicht. Wenn das Wetter schlecht ist, wahrscheinlich bald, wenn das Wetter gut ist, bin ich im Garten. Auf jeden Fall melde ich mich wieder zurück und es wird hier weitergehen.
Bis demnächst.

 

Blütenexplosion im Garten

Buchenwald
Ist der Frühling nicht eine wunderschöne Jahreszeit? Auch wenn ich eher der Herbsttyp bin und mich bunte Blätter zu Begeisterungsstürmen ausbrechen lassen, so finde ich das frische, hellgrüne Blattgrün der Buchen zum Niederknien. Oft bleibe ich im Wald stehen und schaue nach oben. Allerdings sieht das auf meinem Foto nicht so toll aus wie in Natura. Es ist eben doch nur eine statische Aufnahme.

Frühling Blüten und Raps

Es ist noch gar nicht lange her, da waren die Bäume kahl. Ich mag das ja sehr, weil ich ohne Blätter viel mehr sehen kann. Die Aufnahme rechts oben wäre ziemlich düster, wenn der Baum alle Blätter entfaltet hätte.
Jetzt blühen die Hecken, die Obstbäume und vor allen Dingen der tolle Raps. Gelb wohin man sieht und er riecht … himmlisch. Finde ich. Mein Herzallerliebster ist da ganz anderer Meinung.

Frühlingsblüten
Im Steingarten blüht es gelb, weiß rosa und lila. Vor ein paar Wochen dachte ich noch, alles wäre tot. Aber wie Du siehst, blüht es doch recht lebending.
Apropos lebendig: Wir haben kaum Bienen im Garten. Die Jahre vorher hatte es laut gesummt in den Obstbäumen. Dieses Jahr sehe ich nur vereinzelt Bienen. Das finde ich sehr dramatisch.

Frühlingsblüten
Unsere kleine Zierkirsche ist mittlerweile ein Riesenbaum geworden und blüht so schön wie nie zuvor. Unglaublich viele Blüten hat der Baum und ich finde es richtig schade, dass bald alle verblüht sind.

Frühling Blüten
Und die Tulpen blühen, bis auf eine Sorte, auch noch. Meine Lieblingsblumen dürfen im Garten natürlich nicht fehlen. Hier kommen ein paar meiner Tulpen.

Tulpen TulpenTulpen

 

Winter Ade – es frühlingt

Birke mit Sonnenlicht
Birke mit Sonne

Nach der großen Kälte ist es wunderbar frühlingshaft geworden. Ich konnte zusehen, wie der Schnee immer weiter schmolz. Sind wir am Samstag noch im Schnee gelaufen, wo ich diese herrliche Birke fotografiert habe, so laufen wir jetzt im Grünen. Naja … grün … jedenfalls ohne weiß.

Frühling im Garten

Die Schneeglöcken und Mini-Krokusse haben den Schnee und die Kälte überlebt und blühen um die Wette. Ein herrlicher Anblick. Endlich gibt es im Garten wieder jeden Tag etwas zu entdecken.

Tulpenliebe

Narzissen und Tulpen stehe auch schon ein paar Zentimeter hoch. Aber das wird noch eine Weile dauern, bis sie blühen.
Bis dahin zieht jede Woche ein Tulpenstrauß ein – und wieder aus.

verblühte Tulpen
Ich finde, auch die verblühten Blumen haben etwas Schönes an sich. Sie sind eigentlich zu schade zum Wegwerfen, oder?

Kleine Auszeit im Chiemgau

Bergen im Chiemgau

Anfang letzter Woche hatten wir unseren Jahrestag und einen Termin im Chiemgau. Was lag da näher, als zu diesem Ereignis ein paar Tage im Voralpenland zu verbringen?

Wie es der Zufall wollte, fanden wir unser Quartier in Bergen, am Rande der Alpen und in der Nähe des Chiemsees. In diesem Ort habe ich mit knapp vier Jahren den ersten Urlaub in den Bergen verbracht. Damals kam meine Schwester auf die Welt und meine Großeltern haben mich mitgenommen. Das war 1963. Ein Jahr später war ich mit meinen Eltern dort und weitere drei Jahre später war dann meine Schwester auch mit dabei.

Vera in Bergen
Ich kann mich nur noch daran erinnern, dass wir auf einem Bauernhof gewohnt haben und wir durch den Stall zum Plumpsklo gehen mussten. An der Wand hingen große Weberknechte und ich hatte furchtbare Angst vor ihnen. Wenn wir in den Ort wollten, sind wir einen weiten Weg durch die Wiesen gegangen. Irgendwann führte unser Weg über einen Bach und wir warfen von der Brücke Brötchenstücke ins Wasser zu den Fischen.

Das ist jetzt über fünfzig Jahre her und der Ort wird sich mittlerweile verdoppelt oder verdreifacht haben.

Vera in Reit im Winkl
Der Sonntag war der schönste von allen Tagen. Die Sonne schien und es war mit zweistelligen Minusgraden tagsüber brutal kalt. So war eigentlich klar, dass wir die meiste Zeit im Auto verbringen würden. Unser erster Stopp war in Reit im Winkl. Wir wanderten gleich neben der Langlaufloipe mit dem schönen Blick auf die umliegenden Berge. Die Sonne schien und es wäre herrlich gewesen – wenn nicht dieser garstige Wind gewesen wäre. Uns hielt es nicht lange draußen. Ninja macht der Winter großen Spaß, aber ich hatte Angst, dass es zu kalt für sie werden würde. Sie hat zwar doppeltes Fell, aber am Bauch ist es nicht so dicht und sie ist sehr nah am Boden. Da möchte ich nichts riskieren, zumal sie schon zwölf Jahre alt ist.

St. Ulrich am Pillersee

Weiter ging die Fahrt Richtung Pillersee. Vor zwei Jahren waren wir im Sommer in St. Ulrich. Dort haben wir gegessen und sind über Ruhpolding zurück in unser Quartier.
Leider habe ich in diesen Tagen nicht viel fotografiert. Es war einfach zu kalt.

Einsamer Wanderer am Chiemsee
Am nächsten Tag fuhren wir rund um den Chiemsee. Von der Sonne war weit und breit nichts zu sehen. Schiffe fuhren keine, Menschen waren auch kaum zu sehen. Außer uns blieb jeder in der warmen Stube.

Uns hielt es auch nicht lange am See. Ein bisschen sind wir durch Prien gebummelt, haben gegessen und uns Rückreiseproviant gekauft. Es fing an zu schneien und somit war klar, dass wir den Nachmittag in der warmen Stube verbringen würden.
Wir hatten zu essen und zu trinken, ich hatte genügend zu lesen, uns wurde nicht langweilig.

Schön war es trotz der Kälte. Ich fahre gerne weg, aber ich fahre auch gerne wieder nach Hause. So freute ich mich schon auf die Rückreise und auf meine gemütliche Couch. Dahoam ist eben Dahoam.

Winter im Garten

Kohlmeise

Die Kohlmeise habe ich früh am Morgen fotografiert. Es sieht so aus, als wenn sie auf dem Meisenknödel geschlafen hat. Bewachen muss sie ihn nicht, ich habe noch mehr Knödel aufgehangen. Oder war sie nach dem ersten Frühstück so müde, dass sie ein Nickerchen eingelegt hat? Wer weiß das schon?

Es ist nicht viel los im Garten, mal abgesehen von den üblichen Gartenbesuchern. Es liegt Schnee und es ist bitterkalt geworden. Und es soll noch kälter werden. Mir gefällt das. Das gehört zu einem gescheiten Winter. Umso größer ist die Vorfreude auf den Frühling. In den Zeitschriften ist es schon so bunt und dort wird fleißig im Garten gearbeitet. Ich freue mich auch schon darauf, Stiefmütterchen pflanzen und vor die Haustüre stellen zu können.

Ich bin wie jedes Jahr gespannt darauf, welche Pflanzen den Winter überstanden haben. Die letzten Winter waren so warm, dass sogar meine vergessenen Gladiolenknollen geblüht haben. Auf der einen Seite schön, auf der anderen nicht natürlich.
Deshalb gefällt mir das momentane Wetter sehr, auch wenn es nicht immer und überall angenehm ist. Aber das ist der Sommer auch nicht.

Hier nun ein paar Impressionen aus dem Garten. Das Reh war allerdings nicht im, sondern hinter dem Garten, wo gleich der Wald angrenzt.

Winter im Garten
Winter im Garten
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Ich bin Vera

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Kreativ und naturverbunden, lebe ich mit Mann, Hund und drei Katzen im Nordschwarzwald, bin vielseitig interessiert und immer neugierig auf neue Dinge.
Mein Motto: Wenn nicht jetzt, wann dann?
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