Sturmschaden im Wald
Alltag,  Gedanken

Stürmische Zeiten

Es ist seit Tagen so trübe draußen, dass ich ständig bei Licht arbeiten muss. Am liebsten male ich allerdings bei Tageslicht. Manchmal auch wenn es schon so dunkel ist, das ich Licht anmachen müsste. Im Moment ist es aber sehr, sehr dunkel, und darum schreibe ich lieber einen Blogbeitrag.

So sah es kürzlich vor der Haustüre aus:

Sturmschaden vor der Haustüre

Es hatte ordentlich gescheppert. Meine Türdeko hat es heruntergeweht und meine Koniferen umgehauen. Die Kübel sind kaputt, aber sie waren eh zu klein. Im Garten ist ein Holzbrett von zwei Holzstümpfen geflogen, das uns als Bank dient, das Insektenhotel ist umgefallen (hat aber keinen weiteren Schaden angerichtet). Alles in allem sind wir gut davon gekommen. Der große Sturm hat uns nur gestreift.

Anders sieht es im Wald aus. Gleich um die Ecke, wenn ich auf den Wanderweg komme, stand eine Kiefer, die schon lange sehr schräg stand. Jedes Mal, wenn ich in ihrer Nähe vorbei ging, dachte ich, hoffentlich fällt sie jetzt nicht um.
Tja, und jetzt liegt sie da – mitten auf dem Weg.

Kiefer auf dem Wanderweg

Traurig. Aber es war zu befürchten.

Auf dem Rückweg, auf meinem Lieblingsweg, war es dann ganz arg.

Sturmschaden im Wald

Viele Bäume waren einfach umgekippt und lagen kreuz und quer. Hier können wir in der nächsten Zeit nicht mehr laufen. Aber seit Tagen wird schon im Wald gesägt. Ich denke, dass ist schnell aufgeräumt.

turmschaden im Wald mit Ninja

Da wundert sich Ninja, was ihr da plötzlich alles den Weg versperrt. Und immer muss sie auf meinen Arm, um über die Hindernisse zu kommen. Das mag sie gar nicht gerne.

Traurig sieht es aus, wenn die Bäume liegen und nicht stehen. Es ist glücklicherweise nicht ansatzweise so schlimm wie bei unseren Freunden im Bayerischen Wald. Die Bäume, die dort stehengeblieben sind, können sie zählen. Arbeit von Generationen ist in wenigen Minuten vernichtet. Und es dauert wieder Generationen, bis der Wald wieder seine Besitzer ernährt.

So, jetzt haben wir auch mal über das Wetter geredet. Lieber würde ich aktuelle Schneebilder zeigen und keine unscharfen Katastrophenbilder. Doch der Wald hier heißt nicht umsonst Schwarzwald. Es ist teilweise wirklich sehr schwarz im Nadelwald und da stößt die Kamera halt an ihre Grenzen.

Nun hoffe ich, dass morgen ein wenig die Sonne scheint (oder es schneit), damit wir mal wieder einen schönen, langen Spaziergang machen können. Ohne umgestürzte Bäume oder sonstige Katastrophen.

 

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